Axolotl
Lateinisch: Ambystoma mexicanum
Englisch: -
Rassenart: -
Herkunft: -
Verbreitung: Mexiko
Nahrung: -
Gefährdungsgrad: -
Wissenswertes: Der Axolotl ist eine Salaman-
derart aus der Familie der Querzahnmolche.
Er kommt ausschließlich im Xochimilco See in
Mexiko vor.
Das besondere an diesem Tier ist die Tatsache,
dass er sein Leben lang im Larvenstadium
bleibt, er pflanzt sich auch so fort. Das nennt
man Neotenie. Im allgemeinen verbringen
Amphibien den ersten Teil ihres Lebens als
Larven komplett im Wasser. Sie durchlaufen
dann eine Metamorphose, während der sich
die äußeren Kiemen zurückbilden und weitere
Umwandlungsprozesse zur Adultform mit
Lungenatmung führen. Beispielsweise wandeln
sich Kaulquappen in Frösche, die dann an Land
gehen. Beim Axolotl unterbleibt diese Meta-
morphose.
Er wächst auf 24 - 30 cm heran, wobei die
Männchen etwas größer werden. Neben den
normal gefärbten Tieren sind auch teilalbino-
tische (weißlich-rosafarbene) Exemplare verbreitet.
Der Axolotl existiert seit ca. 350 Mio. Jahren
in unveränderter Form auf der Erde und gehört
damit zu den ältesten noch anzutreffenden
Lebewesen. Axolotl erreichen in Gefangenschaft
ein Alter bis zu 16 Jahren. Die freilebende
endemische Wildpopulation in seiner natürlichen
Heimat, dem Xochimilco See, ist durch starke
Nutzung des Sees durch die Bevölkerung vom
Aussterben bedroht. Der Axolotl ernährt sich
räuberisch von kleinen Fischen, Käfern, Wasser-
krebsen oder Mückenlarven, die er sehr ge-
schickt fängt.





